Untergänge

Premiere

28.09.2022

19:30 Uhr
Europäische Kunstakademie

Der Staat muss untergehen, früh oder spät.

Stückentwicklung von Thomas Dannemann

Mitarbeit: Philipp Matthias Müller

Untergänge von Imperien lassen sich nicht vorhersagen; ebenso wenig wie die großen Katastrophen der Menschheit. Sie treten nicht in Zyklen auf. Das erlebten die Römer beim Zerfall des Römischen Reichs, die Menschen im Mittelalter bei der rasenden Verbreitung der Pest in ganz Europa oder das Britische Empire zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Dabei ist unsere Geschichte voll von Katastrophen – aller erdenklichen Verhängnisse, seien sie geologischer oder geopolitischer, biologischer oder technischer Natur. Erleben mussten dies auch die Menschen im alten China, im Reich der Mongolen, der russischen Zaren und im spanischen oder portugiesischen Weltreich.
Auf der anderen Seite erleben Menschen im Privaten immer wieder ganz subjektive „Weltuntergänge“, die so individuell wie tragisch sind.

Viele Katastrophen sind zwar absehbar, doch wenn sie schließlich eintreten, erscheinen sie trotzdem völlig überraschend. Mit Katastrophen verhält es sich daher eigentlich wie mit den großen Tragödien: Ihre Prophetinnen und Propheten finden selten Gehör.
Wie aber konnte es zu den älteren und jüngsten Untergängen von Imperien, Zivilisationen und Gemeinschaft kommen? Welche Auslöser lassen sich bei den Geschichtsschreibern und Chronisten der Menschheitsgeschichte finden? Und welche Utopien lassen sich daraus ableiten?

Regisseur, Autor und Schauspieler Thomas Dannemann stellt sich mit dieser Arbeit dem Trierer Publikum vor. Nach Regiearbeiten an Theatern wie dem Schauspielhaus Bochum, dem Staatstheater Stuttgart, dem Düsseldorfer Schauspielhaus und dem Deutschen Nationaltheater Weimar entwickelt Thomas Dannemann in dieser Auftragsarbeit des Theaters Trier eine Reise durch die großen Katastrophen und imperialen Untergänge der Vergangenheit mit einem vorausschauenden Blick in die Zukunft.

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28.09.2022

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