Tosca

Premiere

26.11.2022

19:30 Uhr
Grosses Haus

Offen hatte ich die Hände für die Armen, half ihnen in ihrem Unglück. Warum, mein Gott, warum, entlohnst du es mir so in dieser Stunde des Schmerzes?

Oper in drei Akten von Giacomo Puccini

Text von Giuseppe Giacosa und Luigi Illica in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Rom 1800. Der Maler Mario Cavaradossi, Geliebter der gefeierten Primadonna Tosca, hilft einem politisch verfolgten Freund. Baron Scarpia, der brutale, mächtige, gefürchtete Polizeichef hat den Maler zweifach im Visier: Zum einen wegen des Verdachts verbotener politischer Tätigkeit, zum anderen aus Eifer- sucht, weil Scarpia selbst in Tosca verliebt ist. In den Strudel der politischen Ränke wird nun gegen ihren Willen auch Tosca hineingezogen.

In einem perfiden Schachzug gelingt es Scarpia aus Tosca das Geheimnis ihres Geliebten herauszulocken. Scarpia hatte sie heimliche Zeugin der Folterung Cavaradossis werden lassen; während Cavaradossi trotz Schmerzen standhaft bleibt, erträgt Tosca die Schreie ihres Geliebten nicht und sie gesteht Cavaradossis Versteck für seinen Freund. Cavaradossi, außer sich vor Wut wegen Toscas Verrat, soll daraufhin schon am nächsten Morgen hingerichtet werden.

Tosca will sein Leben retten. Scarpia fordert aber als Gegenleistung eine Nacht mit Tosca. Sie willigt in diesen Handel ein, verlangt dafür aber von Scarpia einen Geleitbrief zur Flucht aus Rom.

Mit Tosca kehrt eine der populärsten Opern überhaupt nach Trier zurück. Das bühnenwirksame und intelligente Libretto sowie vor allem die fesselnde, mitreißende Musik Puccinis ziehen das Publikum weltweit seit der Uraufführung vor 120 Jahren ungebrochen in den Bann.

Unter dem Mantel der spannungsgeladenen Handlung thematisierten die Autoren eine nach wie vor aktuelle Fragestellung: Kann Kunst unpolitisch sein? Ist es möglich, Kunst und die sie umgebende gesellschaftliche Realität zu trennen? Ist eine „l´art pour l´art“ denkbar oder verfolgt Kunst immer auch über sich selbst hin- ausweisende Zwecke?

Besetzung

Floria Tosca, berühmte Sängerin: Arminia Friebe
Mario Cavaradossi, Maler: Thorsten Büttner
Baron Scarpia, Polizeichef: Roman Ialcic
Cesare Angelotti: N.N.
Der Mesner: Karsten Schröter
Spoletta, Agent der Polizei: N.N.
Sciarrone, Gendarm: N.N.
Ein Schließer: N.N.
Ein Hirt: N.N.
Ein Kardinal / Der Staatsprokurator / Roberti, Gerichtsbüttel / Ein Schreiber / Ein Offizier / Ein Sergeant: N.N.

Opernchor des Theaters Trier
Extrachor
Kinderchor des Theaters Trier / Jugendchor des Theaters Trier
Statisterie des Theaters Trier
Philharmonisches Orchester der Stadt Trier

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Leitung

Musikalische Leitung
GMD Jochem Hochstenbach
Inszenierung
Jean-Claude Berutti
Bühne
Rudy Sabounghi
Kostüme
Jeanny Kratochwil
Dramaturgie
Malte Kühn
Chorleitung
Martin Folz