Tosca

08.02.2023

19:30 Uhr
Grosses Haus

Offen hatte ich die Hände für die Armen, half ihnen in ihrem Unglück. Warum, mein Gott, warum, entlohnst du es mir so in dieser Stunde des Schmerzes?

Oper in drei Akten von Giacomo Puccini

Text von Giuseppe Giacosa und Luigi Illica in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Rom 1800. Der Maler Mario Cavaradossi, Geliebter der gefeierten Primadonna Tosca, hilft einem politisch verfolgten Freund. Baron Scarpia, der brutale, mächtige, gefürchtete Polizeichef hat den Maler zweifach im Visier: Zum einen wegen des Verdachts verbotener politischer Tätigkeit, zum anderen aus Eifer- sucht, weil Scarpia selbst in Tosca verliebt ist. In den Strudel der politischen Ränke wird nun gegen ihren Willen auch Tosca hineingezogen.In einem perfiden Schachzug gelingt es Scarpia aus Tosca das Geheimnis ihres Geliebten herauszulocken. Scarpia hatte sie heimliche Zeugin der Folterung Cavaradossis werden lassen; während Cavaradossi trotz Schmerzen standhaft bleibt, erträgt Tosca die Schreie ihres Geliebten nicht und sie gesteht Cavaradossis Versteck für seinen Freund. Cavaradossi, außer sich vor Wut wegen Toscas Verrat, soll daraufhin schon am nächsten Morgen hingerichtet werden.Tosca will sein Leben retten. Scarpia fordert aber als Gegenleistung eine Nacht mit Tosca. Sie willigt in diesen Handel ein, verlangt dafür aber von Scarpia einen Geleitbrief zur Flucht aus Rom.

Mit Tosca kehrt eine der populärsten Opern überhaupt nach Trier zurück. Das bühnenwirksame und intelligente Libretto sowie vor allem die fesselnde, mitreißende Musik Puccinis ziehen das Publikum weltweit seit der Uraufführung vor 120 Jahren ungebrochen in den Bann.

Unter dem Mantel der spannungsgeladenen Handlung thematisierten die Autoren eine nach wie vor aktuelle Fragestellung: Kann Kunst unpolitisch sein? Ist es möglich, Kunst und die sie umgebende gesellschaftliche Realität zu trennen? Ist eine „l´art pour l´art“ denkbar oder verfolgt Kunst immer auch über sich selbst hin- ausweisende Zwecke?

Pressestimmen

„Einige der schönsten Arien der Musikgeschichte erklingen in meisterlichem Vortrag, die Handlung ist spannend wie ein Thriller – diese ‚Tosca‘ ist ein Genuss für eingefleischte Opern-Freunde und ein großartiger Einstieg für alle, die in die Welt der Oper reinschnuppern möchten.“ (Alexander Scheidweiler bei lokalo.de).
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„Jeder, der auf der Bühne steht, singt seine Rolle nicht nur, sondern verkörpert sie mit Leib und Seele. Das in Verbindung mit Puccinis eindringlicher Musik und den großartigen Stimme (…) macht die Oper zu einem Stück, das man gesehen haben muss.“ (Veronika Königer in Trierischer Volksfreund).
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Besetzung

Floria Tosca, berühmte Sängerin: Arminia Friebe / Diana Lamar
Mario Cavaradossi, Maler: Thorsten Büttner
Baron Scarpia, Polizeichef: Roman Ialcic
Cesare Angelotti: Marc Kugel
Der Mesner: Karsten Schröter
Spoletta, Agent der Polizei: Kenny Ferreira
Sciarrone, Gendarm: Carsten Emmerich
Ein Schließer: Tim Heisse
Ein Hirt: Clara Folz/ Héloise Neuberg

Opernchor des Theaters Trier
Extrachor
Kinderchor des Theaters Trier / Jugendchor des Theaters Trier
Statisterie des Theaters Trier
Philharmonisches Orchester der Stadt Trier

 

Aufführungsdauer 

ca. 2 Stunden 15 Minuten inklusive einer Pause

 

Interview mit Antenne Trier:

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Leitung

Musikalische Leitung
GMD Jochem Hochstenbach
Inszenierung
Jean-Claude Berutti
Bühne
Rudy Sabounghi
Kostüme
Jeanny Kratochwil
Dramaturgie
Malte Kühn
Chorleitung
Martin Folz
Lichtdesign
Lutz Deppe