Pelléas et Mélisande

Premiere

27.05.2023

19:30 Uhr
Grosses Haus

Oh, nimmer fühl ich mich hier glücklich, ich fühle mich nicht glücklich.

Drame Lyrique in fünf Akten von Claude Debussy

Text von Maurice Maeterlinck in französischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Ein Märchen für Erwachsene, voll verwunschener Orte, böser Vorahnungen und vielsagendem, mehrdeutigem Schweigen – das ist die in der Welt des Musiktheaters einzig dastehende Oper Debussys. Golaud trifft auf die rätselhafte, ebenso scheue wie schöne Mélisande. Er verliebt sich in sie und nimmt sie zur Frau. König Arkel, Großvater Golauds und Pelléas´, gestattet die Liaison und Heimkehr der beiden. Mélisande, die sich vor der Düsternis des Schlosses fürchtet, fasst aus- schließlich zu Pelléas Zutrauen.

Eine Weile später verbietet Golaud Pelléas jeden weiteren Umgang mit der mittlerweile schwangeren Mélisande, da dies ihrer Schwangerschaft schaden könne. Seinen Sohn aus erster Ehe Yniold lässt er die beiden heimlich beobachten. Golauds Fragen kann Yniold ihm aber nicht beantworten: Pelléas

und Mélisande sitzen sich schweigend gegenüber. Pelléas bittet Mélisande zu einem letzten Abschied. Golaud demonstriert nun offen seine Eifersucht. Pelléas verabschiedet sich von Mélisande …

Mit Debussys einziger vollendeter Oper kehrt ein Hauptwerk des Symbolismus auf den Trierer Spielplan zurück. Die vage, von Andeutungen bestimmte Handlung wirkt geheimnisvoll, die komplexen Figuren sind vieldeutig, die Ereignisse wer- den von bösen Vorahnungen beherrscht. Die neuartige Vertonung Debussys wird vom atmosphärischen Orchester geprägt und einer neuen Behandlung der Sing- stimmen, die Debussy wie folgt charakterisierte: „Die Gestalter dieses Dramas wollen natürlich singen – und nicht in einer willkürlichen Ausdrucksweise, die aus überlebten Traditionen stammt.“

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Leitung

Musikalische Leitung
GMD Jochem Hochstenbach
Inszenierung
Jean-Claude Berutti
Bühne
Rudy Sabounghi