Ausgezogen – Lieder und Texte vom Wandern und Auswandern

10.10.2018

19:30 Uhr
Foyer

Aufbrechen, Wandern, Ankommen – Dies alles sind Motive, die Lyriker und Komponisten seit jeher in Liedern und Texten aufgreifen. Es sind Geschichten einer träumerischen Sehnsucht nach einer besseren Welt und einem besseren Leben. Es ist auch die Sehnsucht danach, mit der Natur im Einklang zu sein, frei und ungebunden.
Aufzubrechen bedeutet aber auch, etwas hinter sich zu lassen, einen Lebensabschnitt zu beenden und die Schmerzen, die einem solchen Abschied inne wohnen, auszuhalten. Nicht immer trafen und treffen Menschen die freiwillige Entscheidung, ihre Heimat zu verlassen.

Die Schauspielerin Stephanie Theiß, der Sänger Carl Rumstadt (beide Ensemblemitglieder des Theaters Trier) und der Pianist Thomas Guggeis präsentieren Volkslieder und Texte von Mahler, Schubert, Williams, Brecht, Hesse und anderen und gehen auf eine lyrische Wanderung durch die Zeiten.

Stephanie Theiß (Lesung)
Stephanie Theiß ist seit der Spielzeit 2018/19 festes Mitglied im Schauspielensemble des Theaters Trier. Sie studierte Schauspiel, Gesang und Tanz an der Folkwanghochschule in Essen und war in den vergangenen Jahren unter anderem an den Schauspielbühnen Stuttgart, den Staatstheatern Karlsruhe, Saarbrücken, Wiesbaden und Darmstadt, sowie an den Opern in Frankfurt, Kiel und Bonn beschäftigt.
Stephanie Theiß ist am Theater Trier im Moment in der Uraufführung Marx‘ Bankett von Joshua Sobol zu sehen.

Carl Rumstadt (Gesang)
Carl Rumstadt begann bereits mit fünfzehn Jahren als Jungstudent an der HfM Nürnberg Gesang zu studieren. 2011 wechselte er in den Diplomstudiengang an die HMT München, den er 2016 abschloss. Bereits während des Studiums konnte er als Gastsolist an internationalen Bühnen Erfahrungen sammeln. Als Konzertsänger machte er vor allem mit den Soli in Orffs Carmina Burana, Mendelssohns Paulus und Bachs Johannespassion auf sich aufmerksam.
Carl Rumstadt ist aktuell als Don Giovanni in der gleichnamigen Oper von W. A. Mozart am Theater Trier zu erleben.

Thomas Guggeis (Piano)
Thomas Guggeis studierte Dirigieren in München und Mailand bei Bruno Weil, Marcus Bosch und Vittorio Parisi und vervollständigte seine Ausbildung durch Meisterkurse bei Gianandrea Noseda, Vladimir Jurowski und Alexander Liebreich. Mit seinem kurzfristigen Einspringen für Christoph von Dohnányi bei der umjubelten Neuproduktion von Salome an der Staatsoper Berlin sorgte Guggeis im März 2018 international für großes Aufsehen. Seit der Spielzeit 2018/19 ist er als Kapellmeister an der Staatsoper Stuttgart engagiert

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