Der Rosenkavalier

02.07.2022

18:00 Uhr
Grosses Haus

Ist ein Traum, kann nicht wirklich sein.

Komödie für Musik in drei Aufzügen von Richard Strauss

Die Feldmarschallin Fürstin Werdenberg hat eine Affäre mit dem blutjungen Grafen Octavian. Ihr Cousin, der Mitgiftjäger Baron Ochs, möchte Sophie, die Tochter des reichen Industriellen Faninal, heiraten. Auf Wunsch der Feldmarschallin soll Octavian Sophie die traditionelle silberne Rose überreichen. Doch die beiden jungen Leute verlieben sich ineinander, während Ochs mit seiner ungehobelten Art keinen Eindruck auf das Mädchen macht. Im Gegenteil – sie weigert sich, ihn zu heiraten. Es kommt zum Eklat. Gemeinsam mit den Intriganten Annina und Valzacchi ersinnt Octavian einen Plan, Ochs öffentlich bloßzustellen und so die Heirat zu verhindern. Wird die Feldmarschallin ihren Geliebten freigeben?
Die erfolgreiche Premiere des Rosenkavaliers am 26. Januar 1911 an der Dresdner Semperoper war eines der letzten großen Opernereignisse des Kaiserreiches, bevor das alte Europa im Ersten Weltkrieg unterging. Diese Umbruchstimmung, der Zerfall der Gesellschaft ist auch im Rosenkavalier spürbar, den eine melancholische Stimmung durchzieht. „Es ist mehr von der Vergangenheit in der Gegenwart, als man ahnt“, so Hofmannsthal. Das große Thema der Oper ist die Vergänglichkeit der Liebe und des Lebens, sie wird vor allem von der Feldmarschallin immer wieder angesprochen. Richard Strauss drückte dies in seinen aus den Fugen geratenen Walzern aus. Er wollte eine Art Mozart-Oper schreiben. Obwohl er sich an Mozart und der Wiener Klassik orientierte und sich dabei von der kraftvollen Modernität der Vorgängerwerke Salome und Elektra abwandte, schrieb er Musik auf der Höhe seiner Zeit.

Libretto von Hugo von Hofmannsthal
In deutscher Sprache mit Übertiteln

HINWEIS: Bitte beachten Sie, dass die Vorstellungen von „Der Rosenkavalier“ um 16:00 Uhr bzw. 18:00 Uhr (anstatt wie sonst üblich um 19:30 Uhr) beginnen.

Besetzung:

Musikalische Leitung: Jochem Hochstenbach / Wouter Padberg
Inszenierung: Jean-Claude Berutti
Regiemitarbeit: Yves Bombay
Bühne: Rudy Sabounghi
Kostüme: Jeanny Kratochwil
Chorleitung: Martin Folz
Dramaturgie: Malte Kühn
Studienleitung: Gocha Mosiashvili
Inspizienz: Mathias Kremer
Soufflage: Elisabeth Jorschik
Pianist: Andrey Litvinenko/ Jian Cao

Die Feldmarschallin Fürstin Werdenberg: Tineke Van Ingelgem/ Karen Leiber
Der Baron von Ochs auf Lerchenau: Karsten Schröter
Octavian: Janja Vuletić
Herr von Faninal: Thomas Berau
Sonhie, seine Tochter: Einat Aronstein
Jungfer Marianne Leitmetzerin, die Duenna: Silja Schindler
Valzacchi, ein Intrigant: Derek Rue
Anninna. seine Begleiterin: Hélène Bernardy
Ein Polizeikommissar: Roman Ialcic
Ein Sänger, Ein Wirt: Thorsten Büttner
Der Haushofmeister bei der Feldmarschallin: Joong-Uk Chung
Der Haushofmeister bei Faninal: Fernando Gelaf
Ein Notar, Hausknecht, Lerchenauer 3: Marc Kugel
Ein Tierhändler: Yuri Dolgopolov
Eine Modistin: Hee-Gyoung Jeong
Drei Adelige Waisen 1: Constanze Haubrich
Drei Adelige Waisen 2: Zoé Salm
Drei Adelige Waisen 3: Kristina Karmeier
4 Lakaien 1, 3 Köpfe 1: Sergej Snegirev
4 Lakeien 2, 3 Köpfe 3: Hak-Ill Kim
4 Lakaien 3, 3 Köpfe 2, Lerchenauer 1: Martin Folz
4 Lakaien 4, 4 Kellner 4: Tim Heisse
4 Kellner 1:
Wolfram Winter
4 Kellner 2: Andrea Azzurrini
4 Kellner 3, Die Lerchenauer 2: Carsten Emmerich
Friseurin: N.N
Arzt, Polizist: Clemens Pretz (Statisterie)
Leopold: Jonas Meier (Statisterie)

Philharmonisches Orchester der Stadt Trier
Opernchor des Theaters Trier
Extrachor
Kinder- und Jugendchor des Theaters Trier
Statisterie des Theaters Trier

Aufführungsdauer ca. 3 Stunden 45 Minuten – inklusive 2 Pausen

© Martin Kaufhold

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Musikalische Leitung
Jochem Hochstenbach
Inszenierung
Jean-Claude Berutti
Bühne
Rudy Sabounghi
Kostüme
Jeannie Kratochwil