Zeitrausch

22.01.2021

19:30 Uhr
Europäische Kunstakademie

Es ist nicht zu wenig Zeit, die wir haben, sondern es ist zu viel Zeit, die wir nicht nutzen.
-Seneca-

Ein Vierteiliger Ballettabend mit Choreografien von Christine Ceconello, Giovanni Insaudo, Guillaume Hulot & Lucyna Zwolinska

Laut Prognose des Statistischen Bundesamtes könnte die durchschnittliche Lebenserwartung in Deutschland im Jahr 2060 für Frauen auf 88,8 und für Männer auf 84,8 Jahre ansteigen. In der Zukunft werden wir also noch mehr Zeit zur Verfügung haben als bisher und doch wissen wir immer weniger, was wir damit eigentlich anfangen wollen. Spätestens seit diesem ereignisreichen Jahr haben wir alle unser Gefühl für Zeit erneuern müssen. Und selbst danach gilt: Wir haben immer mehr davon und doch entgleitet sie uns gefühlt zusehends. Wie also nutzt man die Zeit und ist „Zeit nutzen“ die richtige Formulierung? Warum sonst fühlt sich vor allem die junge Generation so gehetzt, und dass, obwohl sie voraussichtlich länger leben wird als die jetzige? Während sich viele Sorgen machen, dass der Klimawandel nicht auf ihren Bachelor-Abschluss wartet, fühlen sich andere schlecht, wenn sie nicht gestresst genug sind. Maskiert Stress das Unbehagen in der heutigen Welt, über immer mehr Lebenszeit zu verfügen?

In diesem bewegten Abend geht es um die Zeit, die verlorene, die wiedergefundene und den als erstrebenswert befundenen Stress des Jetzt. Ballettdirektor Roberto Scafati hat eine Auswahl von internationalen Choreografinnen und Choreografen dazu eingeladen, sich mit dem Thema zu beschäftigen und entführt Sie in ganz neue Gefilde.

Besetzung:
Francesco Aversano, Sofia Emanuela Cappelli, Vittoria Carpegna, Peng Chen, Laura Evangelisti, Leonardo Germani, Damien Nazabal, Morgan Perez Giulia Pizzuto, Giorgio Strano, Prima Tharathep, Madhav Davide Valmiki

DIE NÄCHSTEN TERMINE

22.01.2021

19:30 Uhr

Leitung

Choreografie
Christine Ceconello
Guillaume Hulot
Giovanni Insaudo
Lucyna Zwolinska
Ausstattung
Mona Hapke
Ballettmeister & Assistent
Joe Monaghan

Die Einstellung des Vorstellungsbetriebs muss vorerst bis zum 20. Dezember verlängert werden. Vorstellungen und Premieren müssen daher leider entfallen und werden nach Möglichkeit in das neue Jahr verschoben. 

Weitere Informationen unter „Aktuelles“