Marc Kugel

Gast

Marc Kugel stammt aus Trier und absolvierte sein Gesangsstudium bei Prof. Maria Venuti am Institut für Musiktheater der Hochschule für Musik in Karlsruhe.

Er belegte Meisterkurse bei KS Hilde Zadek und KS Brigitte Fassbaender. Er ist Stipendiat der Richard Wagner–Stipendienstiftung und der Hilde Zadek Stiftung und gewann 2005 beim Operngesangswettbewerb des Kulturfonds Baden e.V. den 1. Preis.

Marc Kugel gastierte mit großem Erfolg als Patsy Blair in M. Nymans Kammeroper „Love Counts“ am Tiroler Landestheater Innsbruck. Die damalige Intendantin Brigitte Fassbaender engagierte ihn daraufhin in das Innsbrucker Solistenensemble, dem er von 2007 bis 2015 angehörte. Seit dem ist Marc Kugel freischaffend tätig.

Marc Kugel war in Innsbruck mit zahlreichen Fachpartien zu erleben, darunter Don Magnifico in Rossinis „La Cenerentola“, Basilio in „Il barbiere di Siviglia“, Kezal in „Die verkaufte Braut“, Harašta in „Das schlaue Füchslein“, Angelotti in „Tosca“, Colline in „La Bohème“, Geronte di Ravoir in „Manon Lescaut“, Stromminger in Catalanis „La Wally“, Nourabad in Bizets „Les pêcheurs de perles“ sowie als König Heinrich in „Lohengrin“ oder Fasolt in „Das Rheingold“.

Im Rahmen des renommierten Richard Strauss Festivals in Garmisch-Partenkirchen war er in der Partie des Kommerzienrates in einer konzertanten Aufführung von Strauss‘ Oper „Intermezzo“ zu hören. Weitere Gastengagements führten Marc Kugel unter anderem nach Deutschland, Österreich, die Schweiz sowie nach Mexiko. Er konzertierte mit den Rundfunksinfonieorchestern des SWR und des BR.

Zu seinen Veröffentlichungen zählen die CD-Einspielungen von Kanyars „Lulu – Das Musical“ und der von Ulf Schirmer dirigierte Mitschnitt von „Intermezzo“ vom Richard Strauss Festival Garmisch-Partenkirchen sowie die DVD der Innsbrucker Produktion von Catalanis „La Wally“, die als DVD- Erstveröffentlichung dieses Werkes in Zusammenarbeit mit Capriccio und dem ORF entstand.

Marc Kugel arbeitete u.a. mit Dirigenten wie Francesco Angelico, Dietfried Bernet, Kevin John Edusei, Konrad Junghänel, Nicholas Milton, Christoph Poppen und Ulf Schirmer sowie mit Regisseuren wie Brigitte Fassbaender, Gregor Horres, Nigel Lowery, David Prins und Thaddeus Strassberger.