SVE-Fans singen Eintracht-Hymne
Volles Haus im Theater Trier zu einem ganz besonderen Event. Die Stimmung vor dem Anpfiff ist ausgelassen. Die über 260 angereisten Fans der Trierer Eintracht singen sich in vollem Ornat – mit Schals, Kutten, Shirts und Flaggen – warm, bevor es ernst wird. Angepfiffen wird hier aber kein Fußballspiel, sondern die Tonaufnahme der Eintracht-Hymne, die sonst aus den Kehlen tausender im Moselstadion erklingt. Geschrieben wurde die Helmut Leiendecker und seiner Bloas vor 20 Jahren. Vor 120 Jahren wurde die Eintracht gegründet. Grund genug, die Hymne auf ein neues Level zu heben. Dazu hat das Philharmonisches Orchester der Stadt Trier die symphonische Untermalung eingespielt und da darf ein ausgewachsener Fanchor nicht fehlen. Und wo ein Chor ist, da ist Martin Folz, Chordirektor am Theater Trier, nicht weit. Er leitete die Fans an, trotz allem Enthusiasmus, aller Leidenschaft, die Leiendecker als spiritus rector weiter antreibt, doch punktgenau für die Aufnahme zu singen. Am Ende fügt sich alles: Der Sound der Bloas, die Strophen von Helm, die cineastische Untermalung des Philharmoniker und der Fanchor in den Refrains, die der neuen Version der Hymne den richtigen Moselstadion-Vibe verpassen – aufgenommen im Großen Haus des Theaters Trier.